Dienstag, 22. April 2014

HALLO SONNENSCHEIN!

Die Sonne nicht anders als wo immer sie scheint Schatten hervorzurufen.
Deine spirituelle Essenz ist von der gleichen Natur wie die himmlische Sonne obschon sie derzeit in einen dichten materiellen Körper gekleidet und darin versteckt ist. Jedoch strahlt ihr innewohnendes Licht ungehindert weiter und ruft auf diese Weise unweigerlich Schatten hervor. Die Schatten in diesem Zusammenhang sind die "dunkle" Seite der persönlichen Existenz auf Erden, welche sich hauptsächlich im Ego zeigen.
Wenn Du Dich von ihnen fürchtest, hast Du die Tendenz Dich vor Deinen persönlichen Schatten zu verstecken, sie zu jagen oder zu bekämpfen. Alle diese Taktiken machen Dich blind für Deine Realität des Lichtes, denn das, worauf Du Deine Konzentration richtest bestimmt über Deine Wahrnehmung der Realität.
Allerdings in dem Augenblick, wo Du Dir bewusst wirst darüber, dass Du im Spiel des Schattenjagens gefangen bist, erhältst Du die Wahl damit aufzuhören und Dich stattdessen in die andere Richtung zu bewegen beginnen. Es gibt zwei Methoden wie Du zur Realisation des/Deines Lichtes finden kannst.
Die eine liegt darin die Schatten zu studieren, welche Du derzeit wahrnimmst, um dadurch das Objekt/die Quelle zu erkennen, welche sie hervorruft. Dies gleicht dem Suchen nach passenden photographischen Negativ für ein vorhandenes Positiv. In dieses Fall lehrst Du Dich selbst die helle Seite der Dinge zu sehen anstatt sie instinktiv als dunkel zu erleben.
Bei der anderen Methode kümmerst Dich weder um Formen noch Deine persönliche Ebene und verwendest diese stattdessen als eine Art Trittleiter in Deinem Bestreben die Quelle des Lichtes zu erreichen.
Wann immer Du Dich beim Kämpfen mit Schatten erwischst, veränderst Du sofort Deine innere Haltung in eine hingebungsvolle Gebetshaltung und Hingabe an die Quelle der Höchsten Weisheit mit der Bitte, Sie möge Dir das Wahrhaftige sehen und verstehen lehren.
Schatten sind wie eine Armee von feindlichen Wächter, welche Dein Wahres Selbst, Dein Licht gefangen genommen haben. Wenn Du Letzteres befreien möchtest, so musst Du Dich auf eine Weise mit Ersteren anfreunden. Diese Tat wird Dich erkennen lassen, dass obschon sie von Ferne und in Deiner Vorstellung bedrohlich und unüberwindlich erscheinen mögen, sie an sich ganz harmlos sind, wenn Du sie von näher betrachtest.

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