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WAHRER ASKETISMUS

Asketismus kann auf eine natürliche oder auf eine forcierte Weise praktiziert werden. Du kannst Dich willentlich dazu entscheiden Asketismus zu praktizieren und Dich selbst dazu zwingen, strengen persönlichen Verhaltensregeln und einer vereinfachten Form das Lebens zu folgen, welche gegen all Deine natürlichen Neigungen spricht. Und obschon Deine Entscheidung zu diesem Schritt von hohen Idealen und einem aufrichtigen Wunsch nach Läuterung Deines Selbst und Deines Körpers geleitet sein mag, wirkst Du damit dennoch Dir selbst und Deiner positiven persönlichen Entwicklung entgegen. Wahrer Asketismus hat mit dieser Art von Selbstkasteiung nichts gemein, obschon die beiden Verhaltensweisen für einen unwissenden Beobachter äusserlich genau gleich erscheinen mögen. Jedoch wahres asketisches Verhalten und asketische  Gewohnheiten sind natürliche Begleiterscheinungen von persönlicher Bewusstseinsentwicklung. Es ist eine Tendenz zum Einfachen und Reinen, welche natürlich eintritt und nicht ...

INNERE SICHERHEIT

Dein Selbstwertgefühl und Dein Gefühl von Liebe und Vertrauen Dir selbst gegenüber aus dem zu gewinnen, was Dir andere sagen, aus persönlichen Fertigkeiten und Wissen, Deinem guten Aussehen oder von Dingen, die Du getan hast, gleicht dem Errichten eines aufwenigen Gebäudes auf Treibsand, der für die Veränderung steht. Das einzige bedingungslose, verlässliche und währende Gefühl von Liebe und Vertrauen in Dich selbst und das Leben lässt sich aus Deinem Bewusstsein für Dein inneren Selbst, seiner Realität des Lichtes und einizgiartigen Schönheit, gewinnen.

WAHRE KONVERSATION

Eine Konversation zu führen hat unterschiedliche Bedeutungen für verschiedene Menschen. Was man damit meint, ist grösstenteils von der persönlichen Bewusstseinseben abhängig, denn Konversation kann auf verschiedenen Ebenen des bewusstseins stattfinden. Worte und die Gabe zu sprechen sind eine praktische Einrichtung/Fähigkeit, die es un ermöglicht inspirierende Ideen auszutauschen und praktische Dinge im Alltag zu besprechen. Da jedoch jeder auch ein etwas anderes Verständnis von Worten hat, können Konversationen manchmal die Dinge auch eher komplizierter machen und Hindernisse erzeugen, anstatt einem Angleichen von Bewusstsein/Verständnis mit meiner anderen Person herbeizuführen. Jene, die (noch) immer in der Identifikation des Egos gefangen sind können eigentlich keine wirkliche Konversation abhalten, denn sie nutzen sie bloss dazu um ihre persönlichen Ängsten, Frustrationen, Meinungen, Vorurteilen etc. Luft zu machen. Oder um ihrem Minderwertigkeits-/Superioritätskomplex Ausdruck zu...

ANGST IN DER NACHT

In Zeiten wo draussen Dunkelheit herrscht werden die höheren Sinne der Wahrnehmung deutlicher wahrgenommen und scheinen offensichtlicher als bei Tageslicht, denn die Ablenkung von dem, was mit den physischen Augen gesehen wird, ist geringer. Entsprechend besteht bei Menschen, deren höheren Sinne zwar ausgebildet sind jedoch noch nicht bewusst erkannt und kontrolliert, die Tendenz sich ihrer persönlichen Ängste bei Dunkelheit deutlicher bewusst zu sein. Was sie unbewusst via die höheren Sinne wahrnehmen, aktiviert ihre innewohnende Angst und da sie die physische Sicht nicht als Ablenkung haben, gewinnt die Angst leicht die Oberhand. Dies kann auch solche betreffend, welche ansonsten keine deutliche Angst in sich tragen, denn via die Sensitivität kann auch die Angstspannung in der Atmosphäre aufgenommen und unbewusst zur eigenen gemacht werden. Ich glaube (abgeleitet von persönlichen Kindheitserfahrungen) dass dies eine plausible Erklärung bietet für die Angst vor der Nacht bei kleinen ...

VERGESSLICHKEIT

Es gibt verschiedene Arten von Vergesslichkeit. Dinge rasch zu vergessen und sich nicht an Zwischenfälle und Konversationsinhalte zu erinnern, kann an ein Zeichen von Senilität sein oder von Zerstreutheit aufgrund emotionalem/mentalem Stress, Ablenkung oder Verwirrung. Oder es kann ein Anzeichen von Angst sein, wenn der betroffene Mensch auf eine Weise traumatisiert ist und diese traumatische Angst im Verstand Barrieren errichtet und Teile der Erinnerungen auslöscht. Und der vierte Grund für Vergesslichkeit von Dingen, die in der nahen Vergangenheit stattgefunden haben ist das Absorbiert-Sein im Hier-Jetzt, wenn das Bewusstsein vollkommen im gegenwärtigen Leben aufgeht und sich nicht mehr länger mit der Vergangenheit oder der Zukunft beschäftigt. Wie kannst Du wissen, mit welcher Art der Vergesslichkeit Du es bei Dir oder jemandem anderen zu tun hast? Die erste Art ist offensichtlich eine Begleiterscheinung von Alter. (Obschon ich persönlich nicht glaube, dass die zunehmende Vergesslic...

MOBILER GEIST

Alle Menschen sind geistig miteinander verbunden und teilen ein Höheres Bewusstsein von welchem wir Ideen und Gedanken entsprechend unserer Vibrationsfrequenz empfangen. Da sich diesem die meisten Menschen jedoch noch nicht bewusst sind, interpretieren sie all ihre Gedanken und Ideen als rein persönliche Erfindungen und Phänomene. Entsprechend sehen sie Gegebenheiten, welche durch diese unsichtbare Verbindung entstehen als Zufälle, anstatt sie als natürliche Folgen von mentaler Übereinstimmung der Betroffenen zu erkennen. Das Internet und die mobile Kommunikation demonstrieren ganz einfach die Realität unserer globalen Vernetzheit auf höherer Ebene, welche für einen Grossteil der Menschheit noch eine unglaubliche und geradezu unvorstellbare Realität darstellt. Jedoch wird der Tag kommen, wo alle die Wahrheit dieses geteilten Bewusstseins erkennen werden. Vorausgesetzt der allgemeine Trend in der Gesellschaft verliert sich nicht in der absoluten Abhängigkeit von diesen elektronischen G...

VERÄNDERUNG AKZEPTIERT

Wenn Du Dir wünschst Dich selbst zu ändern oder eine äussere Situation in Deinem persönlichen leben, musst Du zuerst das Status Quo restlos akzeptieren. Akzeptanz erschafft den notwendigen Raum, dass eine Veränderung stattfinden kann. Einen Freiraum, welcher zuvor von Deinen Beweisen, Erklärungen, Entschuldigungen und Versuchen Dich zu rechtfertigen weswegen Du oder die Situation so ist, eingenommen wurde. Und dasselbe trifft zu, wenn es darum geht, einen anderen Menschen so zu akzeptieren, wie er/sie ist. Obwohl, um genau zu sein, Du einen anderen Menschen nicht ändern kannst, jedoch durch Deine Akzeptanz gegenüber der Art wie er/sie ist, ihm/ihr mehr Raum gibt in welchem er/sie mehr sich selbst sein kann. Und andererseits schenkst Du dadurch auch Dir selbst mehr Freiraum, um die andere Person anders zu sehen und anders auf sie zu reagieren als Du es tatest, während Du sie noch aktiv zu verändern wünschtest.