Sonntag, 22. April 2012

WAHRE FREUNDSCHAFT

Wahre Freundschaft übersteht Meinungs-und Glaubensverschiedenheiten und überlebt  sowohl räumliche Trennungen als auch mögliche Veränderungen von weltlichen Umständen.
Die Tatsache dass eine sogenannte Freundschaft auseinandergegangen ist aus einem der oben erwähnten Gründe, beweist, dass sie nicht viel mehr gewesen sein kann als eine Verbindung auf der Ebene des Ego gewesen sein kann.
Wahre Freundschaft ist ein verbindendes Band, welches tiefer liegt als der Persönlichkeitsanteil, denn  sie überschreitet Zeit und Raum.
Diese vereinigende Bande zwischen echten Freunden kann jederzeit wieder aufgenommen und weitergelebt werden. Exakt an der gleichen Stelle, wo die bestehende Seelen-Gemeinschaft das letzte Mal mit einem persönlichen Treffen zusammengefallen ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese im derzeitigen Leben stattgefunden hat oder in einer vorhergehenden Inkarnation.
Wenn ein solches Aufeinandertreffen geschieht, mögen Worte ausgetauscht werden, doch sie sind nicht wirklich notwendig für das gegenseitige Verständnis. Obschon sehr wahrscheinlich Gedankenüberragung ein Teil dieser wortlosen Kommunikation ist, meine ich hier etwas anderes. Ich spreche von der geteilten Stille, welche tiefer geht als es Worte je können.

Sonntag, 15. April 2012

ESSENTIELL

Was am Ende Deines irdischen Lebens zählt, ist nicht die Art der äusseren Ereignisse, die Dein Schicksal bestimmt haben, sondern die persönliche Haltung in der sie durchlebt wurden und die Einstellung die Du ihnen gegenüber im Nachhinein einnimmst.

DER SINN DES LEIDENS


Die Wahl welche Einstellung Du den Ereignissen in Deinem Leben gegenüber einnimmst ist stets die Deine. Allgemein könnte man sagen, dass es jeweils drei mögliche Varianten zur Auswahl gibt; die Rolle des Opfers, des Täters oder die des neutralen und unbeteiligten Beobachters.
Bei körperlichen Krankeitheiten un dLeiden ist die übliche Reaktion der Menschen sich als Opfer zu sehen, sich entsprechend zu Verhalten und dadurch tatsächlich zu einem werden. Es scheint sehr schwierig sich diesem Hang zu entziehen, denn in der Denkens-und Verhaltensweise der Gesellschaft herrscht die weitverbreitete Überzeugung und allgemeine Haltung, Krankheiten und Leiden seien Feinde, die es um jeden Preis auszurotten gelte. Selbst in der Sprache zeigt sich diese Tendenz sich als Opfer zu sehen. Und trotzdem hast Du immer die Wahl ob Du die Zeiten von körperlichem leiden in Deinem Leben annehmen und akzeptieren möchtest. Ob Du ihnen ihren Wert eingestehst und sie damit transzendieren kannst. Oder ob Du lieber gegen die Ungerechtigkeit kämpfst "von einer Krankheit befallen zu sein"/"einem Leiden erlegen zu sein", wobei Du Dich einer solch abwehrenden Haltung zusätzlich der Schmerzen, die sowieso da sind, vom natürlichen Fluss des Lebens abschneidest.
Natürlich, wenn Du Opfer eines Unfalls bist, oder schwer krank bist, könnte man Dich aus rein oberflächlicher Sicht wirklich als Opfer bezeichnen und entsprechend behandeln.
Aber auch dann hast Du die Wahl welche Haltung Du mental/emotional/spirituell der Situation gegenüber einnimmst. Je unzweideutiger die äusserlichen Umstände Dich in eine bestimmte Rolle drängen, umso grösser ist die Herausforderung innerlich unbeteiligt und unidentifiziert zu bleiben. Somit liesse sich also wirklich sagen, dass Leiden stets selbst-iniziert ist.
Physische Krankheiten und Leiden, ebenso wie glückliche  und schwerelose Zeiten sind Wegsteine auf dem Weg zur bedingungslosen Glückseeligkeit. Nur wenn Du unbeteiligt bleibst, kann Du Dich über dein Niederes Selbst erheben, welches Opfer der Leiden ist. Ausschliesslich in einem Zustand des Unidentifiziert-Seins ist es möglich den Grösseren Plan zu erkennen, in welchem jeder Moment Deines Lebens seinen rechmässigen Platz hat, einen tieferen Sinn hat und somit nicht entbehrt werden kann, wenn das Bild eines Tages perfekt sein soll.

DIE KUNST DES SCHENKENS

Wahres Schenken/Geben fliesst vom Herzen und erwartet nie eine Belohnung als Antwort darauf.
Wer mit reiner Absicht schenkt, wird reich belohnt für sein Geben. Mehr als er selbst verschenkt hat, denn zusätzlich zur Freude die sein eigenes Geben in ihm und dem Empfänger hervorruft, erhält er die Früchte seiner Taten in einem unerwarteten Moment vom Leben zurück.
Wohingegen derjenige, der in Erwartung gibt Belohnung zu erhalten für seine Taten der Güte, selbst wenn er diese bloss heimlich erwartet, wird Verluste und Unannehmlichkeiten erleiden. Denn auf diese Weise lastet ein dunkler Schatten über der ganzen Tat, die dem unwilligen Spender anhaften bleibt bis zu dem Tage wo er seine Tat vergisst und vergibt, dass er nicht die erwartetet Belohnung darauf erhalten hat.
Es ist also besser nichts zu schenken, als dies unwillig zu tun.

WAHRES VERSTEHEN

Jemanden anderen zu verurteilen ist ein Zeichen von Schwäche, wohingegen einen anderen, trotz seiner Unterschiedlichkeit,  zu verstehen, persönliche Stärke erfordert. Verurteilungen sind oberflächlich und haben ihren Ursprung stets im Ego. Wahres Verständnis hingegen ist ein Akt der Liebe und findet im Herzen statt. Zu verurteilen bedeutet Deinen persönlichen Horizont zu verringern und Dich vom natürlichen Fluss des Lebens zu trennen. Mit dem Herzen zu verstehen fördert das Persönlichkeitswachstum und stärkt die Lebenskraft die durch Dich fliesst. Jedoch bevor das Verständnis bis zum Herzen vordringen kann, ist es meistens notwendig dass der Verstand zuvor einen verständnis-ähnlichen Zustand erreicht. Wesegen das bewusste Paktizieren von Toleranz und Aufgeschlossenheit anderen gegenüber wichtige Errungenschaften sind auf dem Weg zu wahrem und eindeutigen Verständnis dem Leben und den Mitmenschen gegenüber.

Montag, 9. April 2012

FREUNDE

Verbringe Deine Zeit mit den Menschen, die es Dir ermöglichen Dich selbst zu lieben und Dich die verborgene Schönheit des Lebens erkennen lassen. Und dies nicht weil Sie Deinem Ego schmeicheln und Dir Lügen über die Zukunft erzählen, sondern weil sie Dich so mögen und schätzen wie Du bist. Es Dir ermöglichen Deine sogenannten Probleme leichter und Dich Selbst darin weniger ernst zun nehmen, ganz einfach indem Sie Dich darüber zum Lachen animieren von Zeit zu Zeit.

INSPIRATION

Deine eigenen spirituelle Entwicklung und Erkenntinsse mit denen anderer zu vergleichen ist sowohl sinnlos, als auch ein klares Zeichen dafür, dass Du noch immer in einer Realität lebst, die von Deinem Ego dominiert ist. Denn wenn vergleichst, wirst Du Dich selbst immer entweder besser oder schlechter als der Andere fühlen und beide Schlüsse sind gleich irreführend.
 Das Herz kennt keine Vergleiche. Es anerkennt die Gleichheit und Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen. Nur das Ego braucht die Vergleiche, denn diese garantieren seine Existenz und Validität.
Allerdings gibt es eine weitere Art von Vergleich, die von der Annahme ausgeht, dass jeder Mensch wertvoll und einzigartig ist, in welcher die unvermeidlichen Unterschiede anstatt ein Störfaktor zu sein, als Inspiration dienen und damit den persönlichen Wachstumsprozess fördern.
Dieselbe, offen-herzliche Einstellung sollte auch praktiziert werden, wenn Du auf Worte von Lehrern hörst oder religöse Doktrinen und spirituelle Theorien liest. Dies garantiert Dir, dass Du Dich weder in einem Minderwertigkeits-/ noch Sperioritätskomplex verirrst und in keinem starren Glaubensmuster verfängst.

Sonntag, 8. April 2012

WENN...

Wenn ALLE Menschen aufhören würden andere anzuklagen und ihnen die Schuld zuzuschieben und stattdessen die Aufmerksamkeit in die Richtung seines eigenen Herzens wenden würden, herrschten sofortiger WELTFRIEDEN und höchste STILLE auf der ganzen Welt.

WAHRE LIEBE

Wahre Liebe existiert jenseits der Dualität. Sie entspringt dem Herzen, ist Göttlicher Natur und hat ihre Quelle in Gott. Also ist sie frei von Konditionierungen, ewig überfliessend aus der Fülle, selbstlos, immer bereit zu geben und zu vergeben und niemals fordernd. Sie kann weder enttäuscht werden, noch verletzt, noch kann sie jemals sterben. Sie klammert sich an niemanden und nichts Bestimmtes, sondern strömt grosszügig zu Allen und Allem. Sie verlangt nie erwidert zu werden, denn sie wird im Überfluss genährt aus der der Höchsten Quelle, die unerschöpflich und allgegenwärtig ist. Wahre Liebe ist unschätzbar und kann somit weder verkauft noch gekauft werden. Sie entsteigt dem spirituellen Herz-Zentrum und wird dort gefühlt. Sie existiert unabhängig und ist frei von Anhaftungen des Denkens und sinnlicher Vorlieben -, denn sie ist ein Zustand des SEINs. Also liebt Dich ein(e) wahre(r) Liebende(r) von ihrem/seinem Herzen her und ist somit in der Lage, Dein Wahres Selbst zu erkennen – Deinen unsichtbaren Teil, der jenseits der Augen des Verstandes liegt.

Samstag, 7. April 2012

WAHRE SPIRITUALITÄT


Wahre Spiritualität ist eine konstante Grundhaltung dem Leben gegenüber und keine Freizeitbeschäftigung, die man nach dem Lustprinzip lebt oder sein lässt. Entgegen der Meinung, die von rein materialistisch-orientierten Menschen vertreten wird, ist Spiritualität keinesfalls gleichzusetzen damit, dass man sich vor irdischen Pflichten flüchtet. Ganz im Gegenteil; sich auf den spirituellen Weg zu begeben, ist ein Zeichen von Stärke und bedeutet die Bereitschaft endlich erwachsen zu werden und alle persönliche Verantwortungen an- und wahrzunehmen. Sich ganz in die Materie zu begeben, diese zu erkennen und meistern und neu im Bewusstsein des Geistigen in Leichtigkeit und Freude zu leben. Jedoch hat die Tatsache, dass Du Dich auf das Göttliche Licht einstimmst und Deine Sinne in spirituelle Höhen erhebst nicht den sofortigen Effekt im Herzen und im Verstand ewige Leichtigkeit und unkonditionierte Zufriedenheit auszulösen. Um einen solchen Seins-Zustand zu erreichen, benötigt es Tapferkeit, Durchhaltevermögen und einen unerschütterlichen Glauben, denn auf diesem Weg lauern unzählige, persönliche Schatten und manche dunkle Nacht der Seele muss durchgestanden werden. Vorallem am Anfang des spirituellen Weges wird es Dir erscheinen, als ob er Dich anstatt ins Licht vielmehr in eine chaotische Dunkelheit führt. Aber dies ist natürlich, denn dieser neue und noch ungewohnte, erhöhte Quotient an Licht im Bewusstsein im Selbst, lässt die persönlichen Schatten grösser, dunkler und bedrohender erscheinen als sie es zuvor taten. Eine andere Prüfung auf diesem Wege ist die Tatsache, dass Du der Welt Deine spirituellen Errungenschaften und Siege weder wirklich zeigen noch beweisen kannst, da sie im Innern stattfinden. Die einzige Möglichkeit Deine Erkenntnisse zu messen, bietet das Ausmass in welchem du in der Lage bist Dich selbst und Deine Mitmenschen bedingungslos zu lieben und Deinen Alltag zu geniessen -unabhängig der äusseren Umstände.