Mittwoch, 30. April 2014

ERFOLGREICH UNSICHER

Eine Art und Weise Erfolg zu verstehen und den Erfolg zu messen den jemand im Leben hat, ist zu sehen, wie gut er/sie sich an die fortwährenden Veränderungen, die das Leben mit sich bringt, anzupassen versteht und wie glücklich er/sie ist angesichts dieser stets unsicheren persönlichen Verhältnisse. Erfolg definiert sich entsprechend aus Deiner Tauglichkeit mit den Veränderungen umzugehen, die Dich letzlich alle zur Erkenntnis des Lichtes führen. Erfogreich zu sein bedeutet also nicht in der Welt der vergänglichen Güter ein Vermögen zu machen.

GLÄNZENDE ZUKUNFT

Unbewusstest (von Angst kondtioniertes) Leben ist daran zu erkennen, dass es automatisch und instinktiv stets entsprechend engen und vordefinierten Verhaltensmustern verhält. Im Gegensatz zu Leben, welches von Göttlichem Bewusstsein durchdrungen ist und in seinen fortwährend neuen, variierenden Formen und Bewegungen strahlt und glitzert (denke zum Beispiel and Mutter Natur).
Wenn Du unbewusst mit Deinem Ego-Selbst identifiziert lebst, so ist jeder Augenblick Deiner persönlichen Existenz eine unfreiwillige Wiederholung Deiner vorherigen (Re-)Aktionen. Entsprechen erlebst Du Deine Vergangenheit immer wieder aufs neue. Um Dich in die Gegenwart und damit auch in Deine Zukunft zu bewegen musst Du damit aufhören, Dich mit Deinem Ego zu identifizieren. Stattdessen musst Du lernen, Dir der Veränderungen, welche fortwährend in und um DIch herum geschehen, bewusst zu werden und auf diese auf neue Weise zu (re-)agieren lernen.
Eine glänzende Zukunft gehört nur jenen, die ihre persönliche Existenz in Bewusstsein leben. Und die "Brücke", die Dich von Deiner Vergangenheit wegführt ist das Hier-Jetzt, welches bewusst erlebt wird.
Jene, die diese "Brücke" in ihrem Bewusstsein nicht finden, bleiben in ihrer düsteren Vergangenheit gefangen.

Sonntag, 27. April 2014

IN LIEBE VERSTEHEN

Es gibt bestimmte Menschen mit denen Du so viel sprechen und so viel erklären kannst wie du möchtest ohne jemals zu einem gegenseitigen Verständnis zu gelangen. Während es andere gibt mit denen Du bloss einen Blick oder ein Lächeln auszutauschen brauchst, um zu wissen, dass zwischen euch alles glasklar ist und ihr euch gegenseitig vollkommen versteht.
Natürlich ein persönlicher Austausch der zweitgenannten Art bedeutend zufriedenstellender und erfreulicher, selbst wenn Du gerne viel und lange sprichst. Jedoch enthalten beide Situationen das Potential Dir mehr über Dich selbst und Deinen momentanen Geistes-und Seins-Zustand zu lehren. Die eine indem sie Dich erkennen lässt, was/wie Du nicht bist und die andere in dem sie Dir einen flüchtige Spiegelung Deiner eigene Person bietet.
Und da bedingungslos lieben zu lernen der Sinn unseres persönlichen Lebens ist, bieten Dir beide Begegnungen ausserdem die Möglichkeit zu lernen mehr zu lieben. Wenn Du Dich verstanden fühlst und das Gefühl hast Dein Gegenüber zu verstehen, fällt es natürlich viel leichter zu lieben, als wenn Du Dich missverstanden und befremdet fühlst. Jedoch ist eine Liebe, die durch das Überwinden eines zunächst persönlichen Widerstandes erlangt wird mehr wert und länger während als eine, die von Dir keinen persönlichen Einsatz verlangt. Weswegen jemanden zu konfrontieren, der vollkommen anders ist als Du eine sehr bereichernde Erfahrung sein kann unter der Voraussetzung, dass Du ihr mit der richtigen Geisteshaltung begegnest.
Und wenn Du Dein "Ich"(Ego) transzendiert hast, erkennst Du, dass es eigentlich keine Rolle spielt ob Du verbal und persönlich verstanden wirst/verstehst solange Du Deinem Gegenüber in einer Haltung von Liebe begegnest.

WO BIST DU ZUHAUSE?

Lebst Du mit Deinem Bewusstsein zentriert in der Realität der physisch sichtbaren Auswirkungen oder in der Welt der Ursachen? Urteilst Du Menschen, Situationen und Gegebenheiten anhand ihrer äusseren Erscheinungen und rationalen Erklärungen? Oder siehst Du vielmehr ihre unsichtbaren Aspekte, ihr Potentail und das, was sie zu dem gemacht hat, wie sie nun erscheinen zu sein?
Wenn Du in der Realiät der Effekte lebst, wirst Du Dich im Leben unweigerlich wiederholt verwirrt, verunsichert und Dich von den äusseren Erscheinungen getäuscht fühlen. Wohingegen wenn Dein Bewusstsein bei der Ursache hinter den äusseren Erscheinungen ruht, Du zwar nicht immer verstehst und Du berblüfft sein magst über das, was Du erlebst und den Menschen, denen Du im Leben begegnest, Dich aber stets innerlich in Frieden fühlst aufgrund Deiner Überzeugung, dass es einen guten Grund hat weswegen Dinge/Situationen/Menschen so sind, wie sie gerade sind.

Mittwoch, 23. April 2014

INTIMITÄT

Es gibt zwei Arten von enger Beziehung. Die eine existiert auf Seelenebene und bedarf weder Wortem, noch Berührungen und noch nicht einmal physischer Gemeinschaft um sich zu vollziehen und genossen zu werden. Die beiden Beteiligten müssen sich auch nicht zwingend persönlich mögen und auch nicht gleichzeitig in einem menschlichen Körper inkarniert sein. Diese Art von Intimität ist eine erfüllende und inspirierende Erfahrung und verfügt über das Potential Deine Realisation und Dein Verständnis für Dein Wahres Selbst zu vertiefen. Es spielt keine Rolle welchen Geschlechts die beteiligten Partner sind obschon abhängig davon, ob das Gegenüber vom gleichen oder unterschiedlichen Geschlecht ist, kann die innere Erfahrung leicht anders sein. Im ersten Fall lässt Dich die Gegenwart und Nähe des anderen gleich einer Schwester/Mutter/Tochter oder Bruder/Vater/Sohn fühlen. Während sich eine gegengeschlechtliche Beziehung auf Seelenebene entweder ebenfalls so anfühlt oder Dich die Nähe des anderen lebendiger fühlen lässt, Deine Herzfrequenz leicht erhöht und Du ein feines Vibrieren in all Deinen Körperzellen wahrnehmen kannst.
Die zweite Art von enger Beziehung ist eine persönliche Nähe und bedarf als solche physischer Nähe, regelmässigen Treffen und persönlichem Austausch in Worten, Gedanken und abhängig von dem Geschlecht der beiden Beteiligten, auch physischer Berführung um befriedigend bestehen zu können. Aber in jedem Fall ist es eine vorübergehende Erfahrung, die von Veränderungen und periodischen Unsicherheiten behaftet ist. Und letzlich zieht eine persönliche Beziehung immer Trauer nach sich - ausser sie wird von einer Seelennähe, welche an erster Stelle beschrieben wurde, ergänzt und damit vollendet.

Dienstag, 22. April 2014

HALLO SONNENSCHEIN!

Die Sonne nicht anders als wo immer sie scheint Schatten hervorzurufen.
Deine spirituelle Essenz ist von der gleichen Natur wie die himmlische Sonne obschon sie derzeit in einen dichten materiellen Körper gekleidet und darin versteckt ist. Jedoch strahlt ihr innewohnendes Licht ungehindert weiter und ruft auf diese Weise unweigerlich Schatten hervor. Die Schatten in diesem Zusammenhang sind die "dunkle" Seite der persönlichen Existenz auf Erden, welche sich hauptsächlich im Ego zeigen.
Wenn Du Dich von ihnen fürchtest, hast Du die Tendenz Dich vor Deinen persönlichen Schatten zu verstecken, sie zu jagen oder zu bekämpfen. Alle diese Taktiken machen Dich blind für Deine Realität des Lichtes, denn das, worauf Du Deine Konzentration richtest bestimmt über Deine Wahrnehmung der Realität.
Allerdings in dem Augenblick, wo Du Dir bewusst wirst darüber, dass Du im Spiel des Schattenjagens gefangen bist, erhältst Du die Wahl damit aufzuhören und Dich stattdessen in die andere Richtung zu bewegen beginnen. Es gibt zwei Methoden wie Du zur Realisation des/Deines Lichtes finden kannst.
Die eine liegt darin die Schatten zu studieren, welche Du derzeit wahrnimmst, um dadurch das Objekt/die Quelle zu erkennen, welche sie hervorruft. Dies gleicht dem Suchen nach passenden photographischen Negativ für ein vorhandenes Positiv. In dieses Fall lehrst Du Dich selbst die helle Seite der Dinge zu sehen anstatt sie instinktiv als dunkel zu erleben.
Bei der anderen Methode kümmerst Dich weder um Formen noch Deine persönliche Ebene und verwendest diese stattdessen als eine Art Trittleiter in Deinem Bestreben die Quelle des Lichtes zu erreichen.
Wann immer Du Dich beim Kämpfen mit Schatten erwischst, veränderst Du sofort Deine innere Haltung in eine hingebungsvolle Gebetshaltung und Hingabe an die Quelle der Höchsten Weisheit mit der Bitte, Sie möge Dir das Wahrhaftige sehen und verstehen lehren.
Schatten sind wie eine Armee von feindlichen Wächter, welche Dein Wahres Selbst, Dein Licht gefangen genommen haben. Wenn Du Letzteres befreien möchtest, so musst Du Dich auf eine Weise mit Ersteren anfreunden. Diese Tat wird Dich erkennen lassen, dass obschon sie von Ferne und in Deiner Vorstellung bedrohlich und unüberwindlich erscheinen mögen, sie an sich ganz harmlos sind, wenn Du sie von näher betrachtest.

Sonntag, 20. April 2014

VERGANGENE LEBEN ALS WEGWEISER

Wenn man an die Theorie von wiederholter individueller Inkarnation auf Erden glaubt, so erachte ich es als wichtig sich daran zu erinnern, dass alles, an das wir uns auf unserer scheinbaren Vergangenheit zu erinnern meinen, von unserem Ego personalisiert wird. Das denkende "Ich" in uns kann nicht anders, als alles, was es mag, zu seinem Eigenen zu machen.
Wer sich des Ego's Liebe für Drama bewusst ist und auch der Tatsache dass die Realität des Lebens sehr viel mehr ist, als seine äussere Erscheinung, ist weise genug um zu realisieren, dass was wir meinen seien die Umstände unserer früheren Leben auf Erden gewesen, bloss die Hüllen sind für die Realität, die wahrhaftig zählt. Die historischen Tatsachen und persönlichen Gegebenheiten in diesem Zusammenhang stellen einzig das sichtbare Gerüst dar und sie sind nur die Spiegel für den derzeitigen psychologischen Zustand unserer Seele. Weswegen es sinnlos ist, sich an romantischen Vorstellungen vergangener Leben festzuhalten oder sich an nicht rückgängig machbaren vergangenen Taten und Leiden aufzuhängen. Die Bilder und Szenenfolgen, die uns unser Verstand in Form von persönlichen Erinnerungen zeigt, sollten als Hinweise zu unseren bislang noch unbewussten und ungelösten individuellen dynamischen Strukturen und Verhaltensmuster verwendet werden. Sie dürfen nicht als endgültige Erklärungen oder gar Entschuldigungen für die gegenwärtigen persönlichen Umstände behandelt werden. Vielmehr sollten sie als Spiegelungen für den momentanen Zustand der Seele erkannt und als solche auf dem Weg zur Selbst-Erleuchtung gleich Wegweisern genutzt werden.

Samstag, 19. April 2014

FREIE SICHT

Liebe lässt die Grenzen verschwinden, welche vom Ego aus Angst errichtet wurden. Weswegen die Liebe eine vereinigende und intergirerende Wirkung hat. Dies sowohl innerlich im eigenen Selbst, als auch äusserlich zwischen Deinem Selbst und anderen Menschen und Deinem Selbst und Aspekten Deines persönlichen Lebens. Wenn Du bedingungslos zu lieben beginnst, trittst Du in einen Zustand von Ganzheit und Göttlicher Einheit ein. Da Deine inneren Grenzen verschwinden, wird Dein persönliches Bewusstsein durch Dein höheres Bewusstsein ergänzt und gleichzeitig gewinnst Du auch Zugang zu Dir bislang verborgenen, unbewussten Seins-Anteilen.
Bedingungslos zu lieben macht Dich jedoch nicht unfähig für eine alltägliche, irdische Existenz. Im Gegenteil - Du bist nach wie vor in der Lage feste Formen und persönliche Grenzen zu erkennen, doch während Du sie bisher als die gesamte Realität gesehen hast, erkennst Du sie nun als blosse Fragmente davon. Und da Deine Sicht nun offen ist für das Ganze, bist Du jetzt auch fähig, die subtilen Beziehungen zu erkennen, die zwischen ihnen und Deinem Selbst bestehen.

Mittwoch, 16. April 2014

DER GRUND FÜR KOMMUNIKATION

Es scheint eine grosse Anzahl an Gründen zu geben, weswegen Menschen mit eineader kommunizieren, wohingegen es tatsächlich eigentlich bloss zwei gibt. Der eine Grund ist, um sich dem eigenen Ego hinzugeben und Deine persönlichen Beweggründe zu fördern. Der zweite ist, um ein gegenseitiges Verständnis (der jeweiligen Persönlichkeiten) zu erlangen. Dies kann entweder durch den Versuch das Gegenüber besser zu verstehen geschehen oder indem Du Dich selbst erklärst und so dem anderen ein besseres Verständnis für Dich ermöglichst. Ob Du in der Lage bist bewusst das zweite Motif für Deine Kommunikation mit anderen Menschen zu kultivieren ist sowohl abhängig von Deinem persönlichen Bewusstseinszustand und Deiner Distanziertheit von Deinem Ego als auch von Deiner Haltung für Dein Gegenüber. Denn wenn Deine Kommunikation von selbstloser Liebe für den anderen begleitet ist, versuchst Du ihn natürlich zu verstehen - selbst wenn dies unbewusst geschieht. Wenn Du persönlich noch unbewusst in Deinem verbalen Austausch mit anderen Menschen, so ist es wahrscheinlich, das Du die Dinge, die Dir Dein Gegenüber mitteilt in der Absicht, Dir ein besseres Erkennen und Verständnis für seine tatsächliche persönliche Realität zu ermöglichen - anstatt jener, die Du von ihm zu sehen glaubst.

Dienstag, 15. April 2014

WAS IST WAHR?

Gott ist die höchste Wahrheit. Da Gott jedoch das Leben ist und das Leben fortwährende Veränderung, so verändert und bewegt sich auch die Wahrheit fortwährend. Die Wahrheit ist kein festgelegter Wert, sie hat viele Gesichter, viele Seiten und ist damit eine Realität, die dem Hier-Jetzt entspringt. Wenn Du also den Göttlichen Aspekt der Wahrheit erfassen möchtest, so musst Du Deinen Geist empfänglich halten und Dich darin üben bewusste Aufmerksamkeit für die Liebe im Leben des Hier-Jetzt zu praktizieren.

Montag, 14. April 2014

GÖTTLICHE GLEICHHEIT

Wenn Du die auf Erden lebende menschliche Bevölkerung betrachtest, kommst Du nicht umhin Dich zu fragen, wie es möglich sein kann, dass alle gleichwertig sind, da doch scheinbar so grosse Unterschiede zwischen den verschiedenen Schicksalen, Gesellschaftspositionen, Möglichkeiten und Fähigkeiten bestehen seiner vielartigen Angehörigen existieren. Jedoch trotz dieser scheinbar widersprüchlichen Erscheinungen, ist die universelle Gleichwertigkeit der Menschen eine Tatsache. Allerdings bleibt Dir diese Gleichwertigkeit verborgen, wenn Du das Leben mit den Augen der Welt betrachtest, welche einzig die oberflächlichen Erscheinungen und Deinen persönlichen Standpunkt sehen kann. Um diese Wahrheit erkennen zu knnen, usst Du das Leben mit den Augen Deines Herzens betrachten, welche die Göttlichen Strukturen erahnen kann, die den äusseren Realitäten zu grunde liegen. Wenn es Dir gelingt das Leben von dieser Perspektive aus zu sehen, wirst Du erkennen, dass das Gesetz der Gleichwertigkeit sich auf die grundlegenden Voraussetzungen bezieht, unter welchen alle Menschen geboren werden. Obschon die individuelle spirituelle Herkunft unterschiedlicher Art sein mag, so werden alle von einem Paar physischer Eltern in einen physischen Körper hinein geboren und verfügen über emotionale und mentale Fähigkeiten. Und auch wenn die persönlichen Schicksale und Aufgaben vielartig und unterschiedlich sind, so sind alle dazu bestimmt aufrichtige Diener der Göttlichen Schöpfung zu werden. Letzlich sind wir alle aus dem selben Grund hier auf Erden - um zu lernen bedingungslos zu lieben und das Licht Gottes in jedem Moment und in jedem Teil des Lebens zu erkennen.

Sonntag, 13. April 2014

LEBENDIGER GLAUBE

Gott ist lebendig. Er lebt durch seine Schöpfung und in jedem ihrer Teile. Die persönliche Erfahrung von Gott, welche auch Liebes-Bewusstsein genannt werden kann, ist eine andauernder Prozess, der sich mit jedem Augenblöick des Lebens erneuert.
Eine religiöse Lehre muss lebendig sein, um dem nach Gott Suchenden eine praktische Hilfe zu sein. Wenn eine geistige Doktrine oder Theorie, ein religiöser Glaube mehr als eine intellektuelle Spekulation sein soll, so muss sie ihre Folgern lehren, wie sie Liebe und Licht in jedem Moment des Lebens finden können. Ausserdem muss sie universell verständlich sein, denn Gottes Kinder sind vielartig. Wenn ein religiöser Glaube seine Anhänger verliert, so ist es ein sicheres Zeichen dafür, dass sein Lebensfunken ausgelöscht wurde, da seine Vertreter ihren Bezug zur Liebe verloren haben. Jedoch ist es ebenso leicht andere und ihren Glaubensansatz zu verurteilen, wie es schwierig ist den eigenen geistigen Glauben lebendig zu halten, indem fortwährend nach neuen und tieferen Antworten und Gotteserfahrungen gesucht wird.

Freitag, 11. April 2014

LIEBE IN STILLE


 Liebe is einfach und direkt, während sich Angst hingegen kompliziert und ausweichend verhält. Wenn die Liebe sprechen könnte und Du sie fragen würdest, warum sie liebt, so würde sie Dir zur Antwort geben: "Da ich Bin". Wohingegen Dir die Angst für ihre Existenz tausend Gründe, Erklärungen und Entschuldigungen geben würde. Gleichermassen benötigt ein Mensch, der wahrhaftig liebt keiner Worte, um seine Liebe zu zeigen. Währenddessen jemand, der von Angst besessen ist, viel darüber zu sagen weiss, wenngleich er nicht direkt von der Angst sprechen mag. Und da die Liebe auf der Ebene des Egos Angst als Gegenpart hat, hat ein Liebender, der nur mit dem Ego liebt, das Bedürfnis ausgiebig über seine Liebe zu sprechen.

LIEBEN LERNEN

Letztlich sind wir hier auf Erden, um bedingungslos lieben zu lernen und die Göttlichen Gesetze soweit zu verstehen, dass wir in der Lage sind entsprechend dieser Wharheiten eine absolut harmonsiche persönliche Existenz zu führen. Es gibt viele Lehrer und Meister zur Auswahl, welche vorgeben dies zu lehren und viele Menschen beschäftigen sich mit der Frage, welcher von ihnen wohl der beste sein möge. Ist das wichtig? Sind nicht alle Vergleiche eine Zeit-und Energieverschwendung? Ist es nicht viel sinnvoller sich auf das zu konzentrieren, was eigentlich zu lernen ist, indem versucht wird zu erkennen und zu verstehen, wie die verschiedenen Lehrer und Meister auf unterschiedliche Weise diese Göttliche Liebe und Wahrheit manifestieren? Weswegen Du bei der Wahl Deines spirituellen Lehrers einen wählen solltest, der die Liebe mit möglichst offenem Herzen und Geist lebt. Denn die Wahrhaftigkeit einer spirituellen Lehre und ihrer Folger zeigt sich darin, wie verständnisvoll und tolerant sie sich anderen spirituellen Ansätzen und ihren Repräsentanten gegenüber zeigen.

MÜTTERLICHE LIEBE

Die Mutter Natur ist ein reiner Ausdruck Göttlicher Liebe und Gottest Gesetzen. Anders als die Menschen ist sie unbehindert von einem persönlichen Ego. Die Mutter Natur ist möglicherweise die höchste Meisterin der Liebe die es gibt. Wenn Du lernen möchtest wahrhaftig und selbstlos zu lieben, so wende Dich an ihre Weisheit. Gleich einer weisen Mutter ist sie einfach für alle und in jedem Augenblick da, schenkt mitfühlende Liebe und Unterstützung, hört zu ohne jemals etwas im Gegenzug dafür zu verlangen oder zu erwarten, Du mögest anders oder besser sein.
Wenn Du also auf Ihre Weisheit eingestimmt bist, wirst Du Dich im Leben niemals ungeliebt fühlen.

Mittwoch, 9. April 2014

SKLAVE ODER PRIESTER/IN?


 Die Bestimmung, welche alle Lebewesen teilen, ist die bedingungslose Liebe.

Da die Menschen einen Freien Willen besitzen, sind sie in der Lage, von diesem Weg der perfekten Liebe abzukommen. Dies entweder aus Unwissenheit/Unbewussteit oder aus Boshaftigkeit, welche letztlich gleichfalls eine Form von Unbewusstheit darstellt.
Weswegen Mensch sich selbst erleuchten müssen, um der Liebe in Absicht willentlich dienen zu können. Selbst-Erleuchtung bedeutet, sich seines niederen Selbst mit seinen instinktiven, emotionalen und mentalen Verhaltensmustern bewusst zu werden. Bis dahin ist Deine Liebe bedingt, dualistisch und damit abhängig von ihrem Gegenpol wie Hass, Angst, Unzufriedenheit, Ungerechtigkeit etc.
Die Ebene auf welcher Dein Bewusstsein für gewöhnlich hauptsächlich ruht, bestimmt darüber, ob Du ein Sklave, Diener oder Priester der Liebe bist. Ob Deine Liebe frei oder von Bedingungen abhängig ist.
Wenn Du Dir Deiner persönlichen Existenz hauptsächlich unbewusst bist, wird Dein Leben und damit auch Deine Liebe von instinktiven Reaktionen bestimmt, denen Du ausgeliefert bist. Die Instinkte sind dominante und unberechenbare Meister, die keinen Raum für freien Willen lassen.
Wenn Du Dein Leben von Deinen Gefühlen bestimmen lässt, bist Du gleich einem niedrigen Bediensteten, welcher gleichermassen den Launen seines Herrn ausgeliefert ist. Aber zumindest besitzt Du das Recht des Freien Willens, selbst wenn Du zu abhängig bist, um danach zu handeln. 
Lebst Du hauptsächlich auf der mentalen Ebene, findet auch Deine Liebe grösstenteils auf dieser Ebene der Existenz statt. Hier gleichst Du einem Diener in einer hohen Position, welcher in einem gewissen Masse freie Entscheidungen treffen kann in seinen Handlungen. Jedoch dienst Du nach wie vor im Interesse eines Anderen und wirst von diesem konditioniert.
Wohingegen wenn Du im vollen Bewusstsein Deines Selbst und von Herzen lebst, bist Du wie ein Priester, welcher sich freiwillig und aus Liebe in den Dienst Gottes begeben hat. Du hast Dich selbst aufgegeben, um Deine Existenz im Namen der Liebe zu leben.

Dienstag, 8. April 2014

ICH-DU-WIR

Wenn Du im Licht der Liebe erwachst, realisierst Du, dass das "Ich" und "Du" letztlich dasselbe sind. Es sind beides Realitätsformen, die der menschliche Verstand erschaffen hat, um die Realisation und das Verständnis für das, was wir wirklich sind, zu erleichtern. Denn der Ego-Verstand kann nur feste Formen erkennen.
Und da "Ich" und "Du" letztlich dasselbe sind, beweist sich das Beobachten Deiner persönlichen Gewohnheit, wie Du von anderen denkst/sprichst sehr aufschlussreich bezüglich Deiner wahren Beziehung Dir selbst gegenüber. Jedoch sollte die Selbst-Beobachtung in Mitgefühl und Liebe Dir praktiziert werden und die persönlichen Schwächen, die Du dabei möglicherweise dabei aufdeckst sollten kein Anlass für weitere Selbstvorwürfe sein, sondern vielmehr ein Grund, Dich gegenüber den Schwächen anderer und den Deinen bescheiden und toleranter zu machen.

Donnerstag, 3. April 2014

DIE PERLE

Du bist eine Auster. Das Leben ist eine Auster. Die Welt ist eine Auster. Alle drei haben eine strahlende Perle gemeinsam - die Liebe. Du kannst flüchtige Blicke auf ihre blendende Grossartigkeit erhaschen, indem Du Deine bewusste Aufmerksamkeit in Deiner Mitte, Deinem spirituellen Herz-Zentrum ruhen lässt. Du kannst sie erkennen, wenn Du Dir jedes Augenblickes des ewigwährenden Hier-Jetzt bewusst bist und indem Du hinter die oberflächliche Erscheinung von Dingen schaust und so  ihr wahres Wesen siehst.