Sonntag, 24. August 2014

LIEBESUNIVERSUM

Einen anderen Menschen von ganzem Herzen zu lieben ist eine wunderschöne Erfahrung.
Jedoch solltest Du Dein Gegenüber nicht zum Zentrum Deines Universums machen. Du solltest daran denken, dass Du selbst Dein Universum bist, so wie Dein/e Geliebte/r das seine/ihrige. Selbst wenn ihr vorübergehend in einer gemeinsam erschaffenen Welt zusammen lebt. Alle äusseren Lebenskreationen unterliegen Veränderungen und vergehen eines Tages. Alleine Dein inneres Leben, das Zentrum Deiner individuellen Existenz überdauert alle Zeiten.

WAHRE VEREINIGUNG

Bewusstsein verbindet, während Physis hingegen trennt.
Wahre Vereinigung kann also nur im Geiste und im Herzen stattfinden. Weswegen zu glauben, dass physische Liebe Dich einem anderen Menschen näher bringt, gleich  dem Verfolgen einer Illusion von Vereinigung ist, welche eines Tages in die Desillusionierung führt.

FREUNDEN HELFEN

Unsere gesamte Existenz inklusive unserer physischen Existenz auf Erden ist ein Streben nach dem Licht und der Liebe Gottes.
Weswegen anderen auf ihrem individuellen Weg durch das Leben zu helfen darin liegt, sie bei ihrer Annäherung an die universelle Quelle der Liebe und des Lichtes zu unterstützen.
Da diese Quelle des unvergänglichen Lebens jedoch nur von jedem einzelnen im eigenen Herzen gefunden werden kann, ist es zwecklos ihnen Doktrinen zu predigen. Nein, es ist sogar irreführend, da es die Vorstellung fördert, dass ein Glaube an menatle Konstrukte die Lösung des Leidens sei.
Anderen wirklich zu helfen liegt darin, ein vorbildhaftes Leben im Gottesbewusstsein zu führen. Und sollten sie sich in ihrer Not direkt an Dich wenden, ihnen zu lehren, wie sie das Licht und die Liebe, welche im Kern ihres eigenen Selbst existiert, erkennen können.

GLAUBE IN DIE KRAFT

An etwas zu glauben, was Deine physischen Augen nicht sehen können, Deine Ohren nicht hören, Deine Hände nicht berühren und Dein Verstand nicht erfassen, erfordert ein gewisses Mass an persönlichem Vertrauen und Glauben. Weswegen Stärke und die Bereitschaft Dich selbst zu opfern erforderlich sind, wenn Du dem Göttlichen im Leben aus ganzen Herzen folgst.
Da jedoch das Göttliche jene, die darin glauben und sich ihm hingeben, auf natürliche Weise im Überfluss mit Stärke, Vertrauen und Glauben erfüllt, können sich ihm selbst jene zuwenden, denen es anfänglich an spiritueller Stärke mangelt. Und nach dem ersten Schritt den sie ihrerseits in Richtung Gott gemacht haben, ist die Verbindung zur Göttlichen Quelle hergestellt und die Kraft der Liebe und des Lichts fliesst in ihr zweifelnden und angstvollen Geist und in ihr Herz, erhebt sie aus ihrer persönlichen Angst und in einen Zustand von Vertrauen und Glauben an Gott, das Leben und ihr Selbst.
Da Gott die Kraft ist von welcher wir unsere Existenz erhalten, so fühlen wir uns in schwierigen Zeiten intuitiv zu ihr hingezogen und wenden uns ihr letztlich zu, wenn wir bereit sind das persönliche Kämpfen aufzugeben und wahre Hilfe anzunehmen.

Samstag, 23. August 2014

DEIN WEG

Es gibt einen Weg Dein wahres Selbst zu erkennen, welcher Dich dazu veranlasst, die Spiegelungen in der äusseren Welt und in anderen Menschen zu studieren. Und es gibt einen weiteren Weg zu Deinem Selbst. Dieser führt Dich nach innen und lässt Dich die Bewegungen des Lebens in Deinem eigenen Selbst beobachten.
Jedoch müssen alle Wege der Erkenntnis Deiner Göttlichen Essenz letztlich im Innern begangen werden. Dies kann nicht anders sein, da die Göttliche Wahrheit im Kern aller Dingen und aller Wesen existiert. Weswegen es für Deine spirituelle Entwicklung unumgänglich ist zu lernen mit Dir alleine und ohne Ablenkungen zu sein und dabei glücklich zu sein. Und wenn Du Dein wahres Selbst in Dir gefunden hast und mit ihm vereint bist, so wirst Du mit der gesamten Welt und allen Lebewesen in Kontakt sein. Also macht Dich das Alleinsein zu einem bewussten Teil der Schöpfungseinheit, während das Zusammensein mit anderen Menschen, Dich meisten eher davon abhält dies zu sein und Dich stattdessen in illusorische Verbindungen führt.

Freitag, 22. August 2014

DIE SÜNDENFRAGE

Die Kirche und die Gesellschaft fördern die Vorstellung, das zu sündigen eine äussere Tat sei. Wohingegen zu sündigen eine innere Handlung is, welche daraus besteht, dass Du Dich gegen Dein eigenes Selbst wendest und dadurch Deine wahre Natur verrätst. Durch diese Tat, trennst Du DIch von der Quelle der Liebe und anstatt dass Du Dich liebst beginnst Du Dich zu hassen und Dich vor Dir selbst und der Welt aus Scham zu verstecken. Du sündigst also, wenn Du den Meinungen und Ansichten glaubst, die andere von Dir haben anstatt Deiner inneren Wahrheit und Deineren inneren Wahrnehmung Deines Selbst treu zu bleiben, dich so zu lieben/akzeptieren, wie Du bist. Also ist sündigen die Dir von Gott gegebene Liebe zu verneinen, welche immer die Deine ist und ohne welche Du nicht existieren würdest.

AUFLÖSEN DER BARRIERE

Das spirituelle Herzzentrum, das unsichtbare Gegenstück zu unserem physischen Herzen, ist das Zentrum unseres höheren Selbst. Der Kopf, als Sitz des rationalen Verstands isst das Zentrum des Ego-Selbst. In dem wir uns der Stimme des Herzens hingeben, der Göttlichen Intuition, folgen wir dem Göttlichen Willen und seiner Liebe für uns und steuern unser Bestes zu, Gesamttotal der Harmonie im Universum bei. Wenn wir hingegen unserem Ego gestatten unser Leben zu regieren, so schauen wir bloss für das Wohlergehen unseres niedrigen Selbst und wirken dadurch in der Regel gegen das Wohlergehen der universellen Einheit.
Bei kleinen Kindern, welche noch kein persönliches Ego entwickelt haben und noch keine Gelegenheit hatten Angst zu erleben, sind das Herz under Kopf noch immer eng miteinander in Verbindungund das Herz ist das Zentrum ihrer Existenz und seine Stimme leitet ihr Handeln.
So lange wie das Herz und der Kopf miteinenader in Verbindung stehen, befindet sich ein Mensch in innerer Harmonie und in Harmonie mit der gesamten Existenz.
Angst ist die Ursache, welche zwischen dem Herzen und dem Kopf eine Trennung verursacht. Je grösser die Kluft zwischen den beiden ist, umso mehr fühlt sich das Ego dazu gezwungen für sich zu kämpfen, umso wenoger persönliche Harmonie is möglich und umso weiter ist das "Ich" vom wahren Selbst und seiner natürlichen Verbindung zur Universellen Quelle der Liebe entfernt.
Alle Krankheiten entstehen aus Angst und durch dem inneren Riss der Liebesverbindung zwischen dem höheren und dem niedern Selbst.
Weswegen wahre Heilung nur eintreten kann, wenn die Angst, welche das Ego vom Herzen und seiner Kraft der Liebe isoliert, entfernt wird. In anderen Worten die Barriere aufgelöst wird durch Liebe, Akzeptanz, Verständnis und Bewusstsein im und für das eigene Selbst. Dadurch wird die Verbindung zwischen den beiden Seinsanteilen erneut hergstellt und Harmonie kann sich wieder ausbreiten.

Sonntag, 17. August 2014

VERGEBEN

Zu sagen, dass es Dir leid tut, ändert nichts an der Tatsache, dass Du etwas getan hast oder unterlassen hast zu tun, was Du anders hättest tun sollen - selbst wenn dies bloss Deinem eigenen Ermessen des idealen Verhaltens nach ist. Es wird als höfliches soziales verhalten gesehen, sich zu entschuldigen und andere zu beten, Dich zu entschuldigen, für kleinere und grössere persönliche Versagen, Missetaten, Missverständnisse, Fehler, Absenzen und eine Reihe anderer Dinge.
Jedoch ist es niemandem ausser Dir selbst möglich, Dir zu vergeben. Und wenn es andere and Deiner Stelle scheinbar tun, so ist die Erleichterung Deines schlechten Gewissens nur ein Augenblick vorhanden und im nächsten Moment bist Du zurück in Deinem persönlichen Gefühl von Schuld. Einfach gesagt: der einzige Weg zu wahrer Vergebung liegt darin, Dir selbst zu vergeben für so wie Du bist in jedem Augenblick. Hierbei wirst Du immun für die Meinung anderer, die ihrerseits noch immer in Schuld leben und im Versuch ihr eigenes Schuldgefühl zu erleichtern, innere Unzufriedenheit auf Dich projizieren. Und natürlich hörst Du dann auch damit auf, andere als schuldig zu betrachten.

Donnerstag, 14. August 2014

LEBENSGEBET

Ich liebe, da ich bin
Ich vertraue, da ich bin
Ich atme, da ich bin
Ich vergebe, da ich bin
Ich liebe, ich vertraue und
ich vergebe, da ich lebe.

Dienstag, 12. August 2014

NIEMANDS SCHULD

Wenn Beziehungen in Brüche gehen oder heftiger Streit zwischen engen Freunden und Verwandten herrscht, so ist die gewöhnliche Reaktion der Betroffenen, nach den Fehlern zu suchen, welche auf der einen oder beiden Seiten gemacht wurden, um herauszufinden, wer für den Bruch verantwortlich ist.
Jedoch ist es niemandens Schuld und niemand hat Fehler gemacht. Die Disharmonie entstand daraus, dass beide einfach sich selbst waren. Und da ihre ungelösen unbewussten persönlichen Themen die gleichen sind, wurden sie durch die Nähe zur anderen Person an die Oberfläche gebracht, was den Bruch verursachte,
Wenn die Begriffe "Fehler" und "Schuld" in diesem Zusammenhang unbedingt verwendet werden sollen, so ist das Einzige, was vorgeworfen werden kann die Erwartungshaltung sich selbst und der anderen Person gegenüber.

NEUGIERDE

Es gibt zwei Arten von Neugierde. Die eine entsteht aus Angst, die andere aus Freude. Erstere ist motiviert von der Begierde des Egos, welches so viel als möglich wissen möchte, ums sich sicher/geliebt/bestätigt/würdig zu fühlen. Das Ego will wissen, um kein Aussenseiter zu sein, nicht für dumm und unwissend gehalten zu werden, um nicht einsam zu sein.
Wohingegen die zweite Art von Neugierde eine natürliche Offenheit gegenüber neuen Erfahrungen und Eindrücken ist. Sie wird vom höheren Selbst motiviert, welches durch das niedere Selbst in der Welt lebt. Es ist der innewohnende Instinkt des Göttlichen Geistes, welcher sich entfalten, entwickeln und sein ganzes Potential manifestieren möchte.