Samstag, 7. Dezember 2013

IST DAS LEBEN GERECHT?

Die Idee von Ungerechtigkeit ist eine Erfindung des menschlichen Egos.
In der Göttlichen Ordnung der Dinge ist alles im Gleichgewicht und wenn ein Ungleichgewicht besteht, so ist es stets nur vorübergehend. Da unsere Perspektive als inkarnierte menschliche Wesen meistens durch unsere persönliche Sichtweise behindert ist, sind wir kaum je in der Lage dieses System von Gerechtigkeit vollkommen bewusst in seiner Ganzheit zu erkennen.
Und da die Menschheit über einen persönlichen Freien Willen verfügt, können sie tatsächlich Ungerechtigkeit verursachen und dadurch die Göttliche Harmonie stören, in welcher ansonsten alles auf natürliche Weise ausgeglichen wird.
Somit ja, auf kurze Sicht gesehen, existiert Ungerechtigkeit tatsächlich, wohingegen aus langfristiger Sicht alles gerecht und fair ist, denn obschon die Menschheit in der Position ist gegen die Gerechtigkeit zu handeln, indem sie ihren Freien Willen missbraucht, so müssen sie letztlich vor dem Göttlichen Gericht der Liebe dafür bezahlen.

Also magst Du auf der persönlichen Ebene wirklich manchmal von anderen oder dem Leben im allgemeinen ungerecht behandelt werden - oder es fühlt sich für Dich zumindest so an. Wenn Du Dich in einer solchen Situation mit Deinem Ego identifizierst und gegen die Ungerechtigkeit, die Du wahrnimmst, ankämpfst, so behinderst Du den natürlichen Fluss des Lebens, welcher ansonsten auf natürliche Weise für einen gerechten Ausgleich sorgt. Hingegen wenn Du Dir einer Ungerechtigkeit bewusst bist, die Dir angetan wird - oder Du glaubst, dass sie Dir angetan wird - und dabei unbeteiligt und Dir selbst gegenüber in der gegebenen Situation bewusst bleibst, wirst Du beobachten, dass Dich das Schicksal bald darauf belohnt für was Du freiwillig und widerstandslos ertragen hast.

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